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Wirtschaftsinformatik


Susanna di Lombardi

  • 10/1989 – 09/1990
    Wirtschaftsmathematik, Universität Kaiserslautern
  • 04/1990 – 09/1991
    Wirtschaftsingenieurwesen, Universität Kaiserslautern
    Abschluss: Vordiplom
  • 10/1991 – 09/1993
    Wirtschaftsingenieurwesen (Fertigungstechnik), Universität-GH-Paderborn Abschluss: Diplom
  • 10/1995 – 09/1996
    Romanistik/Interkulturelle Kommunikation, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
  • 11/1989 – 05/1990
    Dozentin für das Fach »Italienische Sprache«, Bildungswerk e.V., Centro di Cultura e Formazione, Frankfurt am Main
  • 04 – 09/1991
    Studentische Hilfskraft im Fachbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Betriebspädagogik, Universität Kaiserslautern
  • 12/1991 – 06/1992
    Dozentin für die Fächer »Organisationslehre«,
    »Materialwirtschaft« und »Produktionswirtschaft«, Gemeinnütziges Bildungszentrum GmbH, Paderborn
  • 01/1992 – 09/1993
    Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Absatz-, Konsum- und Verhaltensforschung, Universität-GH-Paderborn
  • 02/1994 – 06/1996
    Wissenschaftliche Hilfskraft im Geschäftsbereich Umweltmanagement, Gesellschaft für umweltkompatible Prozesstechnik, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
  • 06 – 07/1996
    Kursleiterin des Kurses »Ökonomie und Ökologie«,
    Begabtenförderung Bildung und Begabung e.V.
    (Deutsche Schüler-Akademie), Bonn
  • 07/1996 – 06/2000
    Promotion, Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik I (Prof. Feser), Thema: »Ökonomie und Sustainable Development«
  • 10/1997 - 06/1998
    Promotionsstipendium, Graduiertenförderungskommission der Universität Kaiserlautern
  • seit 12/1998
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Wirtschaftsinformatik, Bayerisches Forschungszentrum für Wissensbasierte Systeme, Erlangen

Überall in Wirtschaft und Verwaltung wird mit Informations- und Kommunikationssystemen (IKS) gearbeitet, ohne deren Hilfe betriebliche Abläufe nur schwer umzusetzen und zu kontrollieren wären. So ermöglichen moderne Informations- und Kommunikationssysteme beispielsweise den Aufbau effizienter Unternehmungsstrukturen, die Erschließung neuer Märkte und neuer Vertriebswege (z.B. über das Internet). Sie schaffen neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Menschen und Unternehmungen auch über große räumliche Distanzen hinweg u.v.m.
Die Wirtschaftsinformatik ist damit auch eine Querschnittsdisziplin, d.h. sie verwendet sowohl Methoden aus der Betriebswirtschaft als auch Methoden aus der Informatik. Die Wirtschaftsinformatik ist als solche eine wichtige Grundlage für alle speziellen betriebswirtschaftlichen Fächer. Sie ist keine rein technische Studienrichtung, kein Fach ausschließlich für Computerfreaks. Die Verbindung aus wirtschaftlichem und informationstechnologischem Know-how ist es, die hervorragende Chancen am Arbeitsmarkt sichert. Beim Übergang von der Produktionsgesellschaft zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft ist die sich ständig weiterentwickelnde Informations- und Kommunikationstechnologie somit ein wichtiger zentraler und treibender Faktor.

Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich z.B. mit folgenden Fragen:

  • Welche Rolle spielen Informations- und Kommunikationssysteme bei der Lösung finanzwirtschaftlicher Probleme, wie z.B. dem Angebot von Finanzierungsberatung im Internet?
  • Wie kann eine erfolgreiche Unternehmensgründung und -führung auf diesen neu entstehenden Netzmärkten (Internetmärkten) gestaltet werden?
  • Sie wollen aus Ihrer Internet-Präsenz eine CD-ROM machen oder umgekehrt?
  • Sie wollen einen elektronischen Katalog auf CD-ROM erstellen?
  • Sie wollen Ihre Standard-Software auf dem PC (oder Apple Macintosh) effizienter einsetzen?
  • Sie benötigen komplexe Kalkulationen in Excel oder anderen Programmen?
  • Sie suchen eine Datenbank, aber Sie haben weder Konzepte zum wirtschaftlichen Datenbankentwurf noch wissen Sie, welches die richtige Datenbank für Ihre Anwendung ist?